Der richtige Wärmeschutz - eine lohnende Investion

Prima Raumklima – im Sommer wie im Winter

Eine Investition in guten Wärmeschutz ist eine Investition in die Zukunft. Sie spart auf Jahrzehnte Energiekosten ein und schont die Energie-Ressourcen der Umwelt.

Darüber hinaus leistet sie einen entscheidenden Beitrag zum angenehmen und gesunden Raumklima. Wohlfühlklima Holzhäuser bieten im Wärmeschutz höchstes Niveau: behagliche Räume im Winter bei hoher Energie-Effizienz - angenehme Raumtemperaturen bei sommerlicher Hitze sind selbstverständlich.
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Wärmeverluste dauerhaft minimieren

Im modernen Holzbau minimieren hochwertige Dämm-Systeme Wärmeverluste.

Holzrahmenbau-Elemente bestehen zu über 80% ihres Volumens aus Dämmung, die zwischen der Rahmenkonstruktion und ihrer Beplankung eingebracht ist.

Dazu kommen noch zusätzlich dämmende Platten an Außen- und Innenseiten der Bauteile. Um Wärmeverlust durch Entweichen an Fugen zu verhindern, werden diese mit speziell für den Holzbau entwickelten Abdichtungsmatrialien sorgfältig verschlossen.

Effektiver konstruktiver Feuchteschutz und die Wahl des richtigen Materials sorgen dafür, dass die Dämmung trocken und damit leistungsfähig bleibt und Probleme wie Tauwasser und Schimmel nicht auftreten.
>>> Zusatzinfo Taupunkt

Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchgangs-Koeffizient (U-Wert)

Holz und Holzwerkstoffe beinhalten von Natur aus luftgefüllte Zellen, wodurch Wärme und Kälte deutlich geringer geleitet werden als bei anderen Baustoffen. Holz hat also eine geringe Wärmeleitfähigkeit, was zu günstigen Ergebnissen bei der Berechnung des U-Wertes von Holzbauteilen führt.
>>> Zusatzinfo Wärmeleitfähigkeit

Wärmebrücken vermeiden

Wärme hat das Bestreben Richtung Kälte zu wandern. Bereiche über die Wärme besonders gut entweichen kann, sind die sogenannten Wärmebrücken in Außenwand und Dach.

Fälschlicherweise spricht man hier auch von Kältebrücken – verständlich, weil wir als Bewohner an diesen Stellen Kälte oder sogar einen kalten Luftzug spüren.
>>> Zusatzinfo Wärmebrücken

Der Weg in die Zukunft

Holzhäuser erreichen selbst in Standardbauweise mühelos die gesetzlich geforderten Verbrauchswerte der geltenden Energie-Einsparverordnung (EnEV).
>>> Zusatzinfo EnEV

Mit zusätzlichen Dämmschichten werden 3-Liter- und Passivhaus-Standard mit schlanken, platzsparenden Wänden leicht verwirklicht. Der niedrige Restenergiebedarf ermöglicht eine entsprechend gering dimensionierte Heizanlage.

Angesichts globaler Ressourcenverknappung und drohendem Klimawandel wird die Menschheit sich auf Dauer nicht leisten können, für Wohnen Energie zu verschwenden. Der Weg führt hin zum Passivhaus und darüber hinaus zu Häusern, die mehr Energie erbringen als sie verbrauchen .
>>> Zusatzinfo Plusenergie-Haus

Was heißt das: Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus?

Holzbauten nehmen eine herausragende Position im Warmeschutz ein. Niedrigenergie-, 3-Liter- und Passivhäusern sind in der Tat sehr haufig Gebäude in Holzbauweise.

Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, welche die Anforderungen der bis Anfang 2002 geltenden WSVO um 25–30% übertreffen.* Der jährliche Heizölverbrauch liegt damit im Mittel bei weniger als 7 l/qm Wohnfläche. Niedrigenergiehäuser im Sinne dieser Definition übertreffen das heute gültige Anforderungsniveau der EnEV immer noch um ca. 15%.

Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von weniger als 3 Litern pro Quadratmeter spricht man vom 3-Liter-Haus. Das 3-Liter-Haus ist keine bautechnische Utopie, sondern bereits häufig in Holzbauweise realisierte Wirklichkeit.

Passivhäuser sind hinsichtlich der Wärmedämmung, der Ausrichtung von Fensterflächen und der Reduktion der Lüftungswärmeverluste so optimiert, dass auf eine Heizung im üblichen Sinne verzichtet werden kann.

Durch Sonneneinstrahlung, die optimierte Warmerückgewinnung aus der verbrauchten Wohnraumluft und durch die internen Wärmequellen, wie z. B. die Abwärme von Elektrogeräten, werden auch im Winter behagliche Innenraum-Temperaturen erreicht. Der hohe Anteil von Passivhäusern aus Holz belegt die Wärmeschutzleistungen des modernen Holzbaus.

*(Quelle: vgl. Feist, Das Niedrigenergiehaus, 1997, Seite 1)

aus: Info-Heft Natürlich HOLZ, Vorteilhaftes Bauen