Ökologische Aspekte der Holznutzung

Holz ist der bedeutendste nachwachsende Bau- und Werkstoff, den wir haben und zeichnet sich durch seine ausgesprochen positive Ökobilanz aus:

  • Luft, Sonne und Wasser – mehr benötigt Holz zum Nachwachsen nicht!
  • Holz aus heimischen Wäldern, das bedeutet: kurze Transportwege geringes Gewicht beim Transport und der relativ geringer Energieeinsatz* bei der Verarbeitung
  • großes Energieeinsparpotential moderner Holzgebäude
  • am Ende seiner Nutzung kann unbehandeltes Holz thermisch genutzt oder wieder in natürliche Kreisläufe zurückgeführt werden

Seit fast 300 Jahren wird in unseren heimischen Wäldern nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gewirtschaftet - es wird nicht mehr geerntet, als nachwächst. Dabei werden Pflanzen und Tiere sowie Boden und Wasser geschützt und die Schönheit und Vielfalt der Natur bewahrt.

Während des Wachstums entzieht ein Baum der Atmosphäre große Mengen des Treibhausgases CO2 und speichert es in Form von Kohlenstoff. Jedes Produkt aus Holz verlängert diese Speicherwirkung. Deshalb ist die Holznutzung in hohem Maße förderlich für das ökologische Gleichgewicht. Denn: Unser Wald braucht den Wechsel von alten zu jungen Bäumen, das macht ihn vital, hält ihn stabil und trägt zur Verbesserung des Klimas bei.

Unsere heimischen Wälder verfügen mit 3,4 Milliarden Kubikmetern über die größten nutzbaren Holzvorräte in ganz Europa (sogar mehr als Schweden und Finnland)!

Wegen der vielen Vorteile, die das Bauen, Wohnen und Leben mit Holz indirekt für die Natur, unsere Gesellschaft und letztendlich auch für den Arbeitsmarkt hat, ruft auch die Bundesregierung mit der Charta für Holz dazu auf, mehr Holz aus den riesigen, nachwachsenden Vorräten unserer Wäder einzusetzen.

*Für ein Kilogramm Holz-Baustoff muss eine Kilowattstunde Energie aufgebracht werden. Zum Vergleich: Für Stahlprofile wird das Siebenfache, für Aluminium sogar das 16fache benötigt.